Sehr lustiger Post zu meinem Lieblings-Magazin Brand Eins im Blog fakirsessel.
http://fakirsessel.wordpress.com/2010/02/20/auflage-bild-brandeins/
Demnach hat Brand Eins die Bild schon in 51 Jahren eingeholt.
Sehr lustiger Post zu meinem Lieblings-Magazin Brand Eins im Blog fakirsessel.
http://fakirsessel.wordpress.com/2010/02/20/auflage-bild-brandeins/
Demnach hat Brand Eins die Bild schon in 51 Jahren eingeholt.
In den vergangenen zwei Wochen haben wir in meinem regionalem Heimatgebiet die Werbung über Radio ausprobiert. In der Zeit von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr waren wir Sponsor des Wetterberichts. In diesem Gebiet gibt es zwei starke Privatsender und viele sehr starke öffentlich rechtliche. Ich habe sehr gezweifelt dass die Warnehmiung gut sein könnte. Die Resonanz allein im Bekanntenkreis war gewaltig. Die Aufmerksamkeit bei Wetter natürlich hoch. Ich werde nun weiter testen.
Geschäftsidee, Wahnsinn oder Fake?
Russischer Reiseunternehmer will Jagd auf Piraten anbieten. Ab 5790 Dollar ist man an Bord.
hier gehts zum Beitrag:http://redir.ec/Piratenjagd
Haben die Piraten das verdient?
In der aktuellen Krise stelle ich mir obige Frage. Warum? Weil ich die Berichterstattung in den werbefinanzierten Medien eher pro Finanzindustrie und gegen Automobilbau empfinde. Man spricht gern vom Größenwahn der Unternehmen aus dem Automobilbau: z.B. Scheffler/Conti oder Porsche/VW oder PS/Produktionskapazitäten und läßt dabei die Größe-Fokussierten und leichtfertig mit Zusagen umsichwerfenden Finanzinstitute ziemlich ungeschoren davon kommen.
Bei den Banken ist natürlich nur der andere Schuld. Der Ami im Allgemeinen, der zahlungsunfähige Häuslebauer wie geldgeile Investmentbanker im Besonderen und natürlich die weltweite Finanzkrise. Ach ja, und es fehlte natürlich auch noch an Regeln. Da ist es doch ganz klar, dass bei so viel unverschuldetem Unglück Hilfe von der allgemeinen Bürgergemeinschaft geleistet werden muß.
So jedenfalls kommen die Schwingungen aus dem Reich von Presse, Radio und TV bei mir an. Und daher stelle ich mir die Frage, hängt die eher nachsichtige Bankenberichterstattung mit den hohen Werbeausgaben der Finanzbranche zusammen? Denn von den Auto-Herstellern ist ja erstmal nicht viel Marketingrummel zu erwarten. Oder liege ich total falsch?
An dieser Stelle möchte ich ein Wirtschaftsmagazin empfehlen.
Journalistisch eigenständig, nicht irgend welchen Moden nachlaufend, stylisch innovativ.
Das Magazin heißt “Brand Eins“.
Immer wieder überrascht es mit tiefsinnigen Titelthemen und verarbeitet diese auf dem Titel beginnend im gesamten Heft umfangreich, gewitzt und oft mit einem Augenzwinkern. Brand Eins bietet den etwas anderen Blick auf die Dinge und hinter diese. Man erlebt Wirtschaft aus oft unkonventioneller Perspektive. Das macht Spaß. Brand Eins führt den Leser auch in eine sympathische Welt der Wirtschaft, so wie sie auch sein kann aber nicht muß. Brand Eins wird persönlich und zeigt Persönlichkeiten hinter den Nachrichten, hinter den Firmen, Ideen und Geschichten. Und Brand Eins klärt auf. Mit der Rubrik “Die Welt in Zahlen” entlarvt Brand Eins “Meinungslage”, “Nachrichtenlage” und “Interessenlage” und wir entlarven uns dabei selbst und unser Meinungsbild.
Oft dachte ich schon, eigentlich könnte dieses Magazin auch Ausgelesen heißen. Bis in die letzte Zeile stoße ich vor und verschlinge Wort um Wort, bis ich alle habe. Dann fühle ich mich reicher. Angereichert mit Information, Idee und Schaffensfreude und dem Gefühl nicht alleine zu sein.
Viele Jahre existierten wir, Brand Eins und ich, nebeneinander her. Ohne uns zu kennen. Dabei hätte es eigentlich so sein müssen. Ich war Abonnent der ECONY seit der ersten Ausgabe, und bekam dann ein Teil des Abo-Beitrages rücküberwiesen, weil man im Hause manager-magazin nicht an die Redaktion oder was auch immer glaubte. Ich war also meinen Wunsch-Wirtschaftsminister und mein neues Lieblingsmagazin los.
Das Redaktionsteam begann dann erneut unter dem Namen Brand Eins , dass ging aber an mir vorbei und in meinen eigenen Aufbrüchen und Umbrüchen unter.
Erst viele Jahre später überwand ich meine Kiosk-Scheu (ich lese doch schon soviele Magazine) und griff zu. Dieser Titel machte einfach an: Felher! Die Begeisterung hält jetzt noch an. Seit dem konnte ich nur wenige Ausgaben auslassen. Noch immer beziehe ich die “Brand Eins” im Zeitschriftenmarkt am Uelzener Bahnhof, sofern sie nicht vergriffen ist. Wenn dass so ist, ärgere ich mich ein wenig und freue mich dann aber für die jenigen, die Glück hatten und noch eine erwischt haben.